Elterninformation Nr. 12 – Informationen zum 2. Schulhalbjahr

Elterninformation Nr. 12 – Informationen zum 2. Schulhalbjahr_

Liebe Eltern,

am kommenden Freitag, 4. Februar 2022, endet das 1. Schulhalbjahr für alle Kinder nach der 3. Stunde. Zum Start ins neue Schulhalbjahr stehen einige Änderungen an, über die ich Sie im Folgenden informieren möchte. Außerdem möchte ich noch einmal über schulische Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie informieren:

Personelle Veränderungen

Im Kollegium gibt es einige personelle Veränderungen:

Unsere langjährige Kollegin Frau von Wilmsdorff ist zum 31.12.2021 aus dem Schuldienst ausgeschieden. Frau Eichhorn, unsere Schulsozialpädagogin verlässt zum 31.01.2022 auf eigenen Wunsch die Grundschule Mitte. Unsere Kollegin Frau Ordemann erwartet ein Baby und kann deshalb zurzeit nicht im Unterricht eingesetzt werden. Des Weiteren fehlen seit längerer Zeit zwei weitere Kolleginnen und die Konrektorenstelle, die seit Beginn des Schuljahres vakant ist, ist noch nicht wiederbesetzt.

Es ist uns gelungen die entstandenen „Lücken“ durch Vertretungslehrkräfte mit befristeten Arbeitsverträgen zu schließen, so dass in allen Klassen der Unterricht in vollem Umfang erteilt werden kann. Die personellen Veränderungen führen zu weiterreichenden Veränderungen im Stundenplan für das 2. Halbjahr, den die Kinder spätestens am Freitag, 04.02.2002, von ihren Klassenlehrerinnen / von ihrem Klassenlehrer erhalten werden.

Wechsel der Schwimmgruppen

Im 2. Schulhalbjahr gehen die 3. Klassen im Sportunterricht schwimmen. Die betroffenen Klassen wurden bereits von den Sportlehrerinnen hierüber informiert.

Religions- und Ethikunterricht im Klassenverband

Aufgrund der gerade stark ansteigenden Zahlen von Schülerinnen und Schülern, die sich mit der Omikron-Variante anstecken, hat die Schulkonferenz in der letzten Sitzung am Mittwoch, 26.01.2022, beschlossen, dass der Religions- und Ethikunterricht im 2. Schulhalbjahr im 3. und 4. Jahrgang wieder im Klassenverband unterrichtet wird, um eine Durchmischung der Kinder zu vermeiden und die Weitergabe des Virus einzudämmen.

Start der neuen Löwenstark-Kurse und schulischen AG’s verschoben

Die Schulkonferenz hat ebenfalls beschlossen, dass der Start der neuen Löwenstark-Kurse, der für Beginn des zweiten Schulhalbjahres geplant war, auf die Zeit nach den Osterferien verschoben wird. Wir hoffen, dass sich bis dahin die Situation wieder entspannt und die Kurse dann starten können. Auch alle weiteren schulischen AG-Angebote, z.B. die Basketball-AG in Kooperation mit dem Fraport-Skylinern und die Kunst-AG, werden im 2. Schulhalbjahr zunächst nicht angeboten. Einzige Ausnahme ist die Chor-AG in Kooperation mit der Musikschule Oberursel. Für das Singen im Chor gab es bereits in den zurückliegenden Monaten besondere Auflagen, die auch weiterhin eingehalten werden können.

Öffnung der Schülerbücherei in den Pausen

Der Besuch der Schülerbücherei in den Pausen ist bis auf Weiteres nur einzelne Klassen vorbehalten. Frau Wilke, Leiterin des Bücherei-Teams, hat einen Klassenplan erstellt, aus dem zu ersehen ist, wann die einzelnen Klassen in der Pause in die Bücherei gehen dürfen. Über dieses Pausenangebot hinaus können die Klassen aber auch mit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer zu einer Schmökerstunde in die Bücherei kommen und dort Bücher ausleihen.

Anordnung von Betretungsverboten für einzelne Klassen

Wie Sie wahrscheinlich mitbekommen haben, mussten wir in der vergangenen Woche zwei Klassen nach Hause schicken, weil das Gesundheitsamt ein sofortiges Betretungsverbot für diese Klassen angeordnet hatte. In einer 1. Klasse gab es 9 positiv getestete Kinder; in einer 3. Klasse waren es 6 Kinder.

Wann wird ein Betretungsverbot ausgesprochen? Ein Betretungsverbot wird vom Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises immer dann angeordnet, wenn in einzelnen Klassen eine Häufung von Corona-Erkrankungen auftritt. Sind mehr als 20 % aller Kinder einer Lerngruppe gleichzeitig erkrankt, so wird eine Schließung der Klasse in Betracht gezogen. Das Betretungsverbot gilt in der Regel für die Dauer von sieben Tagen nach Auftreten des letzten positiven Falls. Am 8. Tag können die Kinder mit einem negativen Testnachweis aus einem Bürgertestzentrum wieder zur Schule kommen. Das Betretungsverbot erstreckt sich auch auf den Besuch einer Horteinrichtung.

Die betroffenen Klassen werden mit einem Schreiben über das Betretungsverbot informiert, in diesem steht auch das Datum der Rückkehr. Für die Dauer des Betretungsverbotes erhalten die Kinder von ihren Lehrerinnen Aufgaben zur Bearbeitung zur Verfügung gestellt.

Die Anordnung eines Betretungsverbotes für einzelne Klassen scheint ein wirksames Mittel zu sein, um die Ausbreitung einzudämmen, denn die Zahl der Neuinfektionen an der Schule ging sofort signifikant zurück. Nach Anordnung des Betretungsverbots wurden nur noch einzelne Kinder (insgesamt 4 Kinder) positiv getestet.

Sportunterricht ohne Masken

Im Gegensatz zu allen anderen Unterrichtsfächern müssen die Kinder im Sportunterricht keine Masken tragen. Seitens des staatlichen Schulamts wird empfohlen im Sportunterricht auf Kontaktsportarten zu verzichten und den Kindern, wenn es die Witterung zulässt, Bewegungsangebote im Freien zu machen, z.B. die Durchführung von Bewegungsstunden.

Die Entscheidung, in welcher Form der Sportunterricht in den einzelnen Klassen durchgeführt wird, obliegt der Sportlehrkraft in Abstimmung mit der jeweiligen Klassenlehrerin auf Grundlage einer Gefahreneinschätzung. Sollte es in der Klasse aktuell Corona-Erkrankungen geben, werden die Kolleginnen auf alternative Bewegungsangebote – nach Möglichkeit im Freien – ausweichen.

Durchführung eines Pädagogischen Tages

Zu Ihrer Information teile ich Ihnen mit, dass das Lehrerkollegium am Mittwoch, dem 23.03.2022, einen Pädagogischen Tag zum Thema „Lehrergesundheit – Stressbewältigung im Schulalltag“ durchführen wird. Die Schulkonferenz hat der Durchführung des Tages zugestimmt. An diesem Tag bleibt die Schule für alle Kinder geschlossen. Es findet kein Unterricht statt. Die Horte werden wir rechtzeitig über den Schließtag informieren. Sollte Ihr Kind nicht an einer Hortbetreuung angemeldet sein, bitten wir Sie darum, eine private Betreuung zu organisieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Testpraxis an der Grundschule Mitte

Über den Schulelternbeirat wurden verschiedene Elternanfragen zur Testpraxis an unserer Schule an mich herangetragen. Es wurde von verschiedenen Seiten nachgefragt, warum die Kinder der Grundschule Mitte – anders als Kinder anderer Grundschulen – die Selbsttests nicht im Klassenverband, sondern in einem eigenen Testraum im Mehrzweckraum des Betreuungszentrums durchführen.

Ich möchte nachfolgend noch einmal einige Gründe aufführen, die uns dazu veranlasst haben, das Testraum-Konzept an der Grundschule Mitte durchzuführen:

  • Der Testraum bietet unserer Ansicht nach eine höhere Sicherheit als das Testen im Klassenverband, weil die Kinder ihren Klassenraum nur betreten dürfen, wenn sie zuvor negativ getestet wurden. So lassen sich Kontakte von negativen und positiven Schülern vermeiden.
  • Die räumlichen Gegebenheiten im Testraum sind günstiger als die im Klassenraum, da der Testraum größer ist als ein Klassenraum. Dies ermöglicht es, dass die Kinder beim Testen mit ausreichend großem Abstand an Einzelplätzen sitzen können. Dies ist im Klassenraum nicht möglich; dort sitzen die Kinder an Doppeltischen; die Abstandseinhaltung ist nicht gegeben.
  • Beim Testen im Testraum ist die Anzahl der gleichzeitig testenden Kinder auf die Anzahl der Einzelplätze begrenzt. Diese liegt unter der Zahl der normalen Klassenstärke. Außerdem werden die Testplätze zeitversetzt belegt, d.h. es sind immer deutlich weniger Kinder im Testraum als dies beim Testen im Klassenverband der Fall wäre.
  • Die Tests können besser beaufsichtigt werden, da im Testraum ein Team von mehreren Helferinnen und Helfern im Einsatz ist und jede / jeder nur eine kleine Gruppe von 3-4 Kinder gleichzeitig beaufsichtigt. Die Klassenlehrerin ist in der Regel alleine im Klassenraum. Gerade in den niedrigeren Klassenstufen und bei großer Klassenstärke fehlt der Überblick, ob die Tests ordnungsgemäß durchgeführt wurden.
  • Die Betreuung eines positivgetesteten Kindes ist im Testraum einfacher, weil sich dann eine Helferin / ein Helfer um dieses Kind kümmern kann und die anderen Helferinnen und Helfer weiter testen können. Dies kann die Lehrkraft nicht; sie muss die Klasse alleine lassen, um das positiv getestete Kind abzusondern und die weiteren Schritte zu veranlassen.
  • Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt, der für die Einrichtung des Testraumes spricht, ist die Verkürzung der Unterrichtszeit für die Kinder. Im Testraum werden die Tests vor dem Unterricht ab 7.30 Uhr durchgeführt, d.h. die Unterrichtszeit wird nicht oder nur geringfügig gekürzt (durch die Kontrolle der Testnachweise). Werden die Selbsttests zu Beginn des Unterrichts durchgeführt, müssen mindestens 20-30 Minuten der 1. Unterrichtsstunde hierfür eingeplant werden. Das sind bei 3 Testungen in der Woche 60-90 Minuten, die für die Vermittlung von Unterrichtsinhalten fehlen; bei täglicher Testung – diese werden erforderlich, sobald es einen positiven Fall in einer Klasse gibt – sind es sogar 100-150 Minuten, die verloren gehen.

Auf der letzten Schulkonferenzsitzung haben die Mitglieder lange das Pro und Contra der hiesigen Testpraxis diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass das Testen im schuleigenen Testraum wie bisher fortgeführt werden soll.

Der schuleigene Testraum ist für die 1.-3. Klassen weiterhin montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr geöffnet. Die Kinder der 4. Klasse testen weiterhin in ihrem Klassenraum, da sie die Tests schon recht selbstständig durchführen können und mittlerweile große Routine beim Testen erlangt haben.

Wegen der oben beschriebenen aktuellen personellen Situation, ist es der Schule nicht möglich, den Testraum ohne Mithilfe von Eltern aufrechtzuerhalten.

Daher möchte ich noch einmal eindringlich an Sie appellieren, das Team der Helferinnen und Helfer zu unterstützen. Wir freuen uns über jede zusätzliche Unterstützung. Bitte melden Sie sich im Sekretariat, wenn Sie das Team der Helferinnen unterstützen können. Vielen Dank!

Sollten sich nicht ausreichend viele Eltern zur Mithilfe zur Verfügung stellen, sehen wir uns gezwungen, den Testraum zu schließen.

Testen im Bürgertestzentrum

Natürlich ist alternativ zum Testen im schuleigenen Testraum auch weiterhin das Testen in jedem offiziellen Bürgertestzentrum am Nachmittag / Abend des Vortags möglich. Wir freuen uns, wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, denn Sie entlasten damit unseren schuleigenen Testraum enorm.

Da sich Beschwerden über die lange Wartezeit im Testzentrum der Alten Apotheke häufen, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Sie nicht zwingend in dieses Bürgertestzentrum gehen müssen. Hierbei handelt es sich lediglich um ein Angebot. Sie können Ihr Kind in jedem anerkannten Testzentrum testen lassen. In diesem Fall drucken Sie bitte den negativen Testnachweis aus und geben ihn Ihrem Kind in der Postmappe mit in die Schule. Dies ist erforderlich, damit nicht nur die Klassenlehrkräfte, sondern auch die Fach- und Vertretungslehrkräfte den Nachweis zu Beginn der 1. Unterrichtsstunde kontrollieren können. (Die Listen der Alten Apotheke stehen allen Kolleginnen über die schul.cloud zur Verfügung, daher entfällt für Sie hier das Ausdrucken der Testnachweise.)

Tägliche Testungen

Im Fall von täglichen Testungen können Kinder dienstags und donnerstags (wenn der schuleigene Testraum nicht geöffnet ist) zum Unterrichtsbeginn ebenfalls einen negativen Testnachweis eines Bürgertestzentrums vom Nachmittag / Abend des Vortags vorzeigen oder sich im Klassenraum selbst testen. Die Testlisten der Alten Apotheke werden der Schule täglich digital übermittelt; Testnachweise anderer Bürgertestzentren bitten wir wie oben beschrieben auszudrucken und dem Kind mitzugeben.

Ich hoffe sehr, dass sich die aktuell stark angespannte Lage bald wieder beruhigt!

Ihnen und Ihren Kindern wünsche ich trotz der widrigen Umstände ein erfolgreiches 2. Schulhalbjahr! Bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Clemens Steden, Schulleiter